|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
IVG Immobilien akkumulieren 27.11.2007
AC Research
Westerburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst Henning Wagener von AC Research empfiehlt weiterhin, die Aktien von IVG Immobilien (ISIN DE0006205701 / WKN 620570) zu akkumulieren.
Die Gesellschaft habe Zahlen für die ersten neun Monate 2007 bekannt gegeben.
Demnach habe das Unternehmen in diesem Zeitraum die Umsatzerlöse im Vergleich zur entsprechenden Vorjahresperiode um 15% auf 365,6 Millionen Euro steigern können. Die Gesamtleistung habe sich von 468,7 Millionen Euro auf nun 893,1 Millionen Euro erhöht. Das EBITDA habe sich gleichzeitig um 70% auf 389,6 Millionen Euro verbessert. Beim EBIT sei ein Zuwachs um 71% auf 385,2 Millionen Euro verzeichnet worden. Das Konzernergebnis nach Steuern und vor Anteilen Dritter habe sich schließlich von 121,3 Millionen Euro in den ersten neun Monaten 2006 auf nunmehr 270,2 Millionen Euro oder 2,01 Euro je Aktie mehr als verdoppelt. Der Net Asset Value sei vor dem Hintergrund der guten Entwicklung der Büroimmobilienmärkte, der Sicherung weiterer Ausbaurechte im Kavernengeschäft und des Abschlusses weiterer Mietverträge im Kavernenbereich auf 27,69 Euro je Aktie gestiegen.
Die vorgelegten Zahlen hätten insgesamt über den Erwartungen der Analysten von AC Research gelegen. Als sehr erfreulich werte man es, dass alle vier Geschäftsbereiche zum operativen Gewinnzuwachs beigetragen hätten. Dabei habe die Gesellschaft von höheren Mieteinnahmen im Bereich Investment und der dynamischen Entwicklung des Bereich Fonds profitiert. Letztere seien vor allem auf die Vertriebserfolge beim Euro-Select-Fonds zurückzuführen gewesen. Das Kavernengeschäft habe sich ebenfalls sehr gut entwickelt. Hier hätten sich auch Neubewertungsgewinne im Umfang von 74 Millionen Euro positiv ausgewirkt. Diese seien durch den Mietbeginn von sechs Kavernen entstanden. Zudem habe die Neubewertung latenter Steuern im Zuge der Unternehmenssteuerreform den Nachsteuergewinn positiv beeinflusst.
Für das Gesamtjahr 2007 rechne die Konzernleitung nunmehr mit einem Konzernergebnis nach Steuern und vor Minderheiten von mindestens 290 Millionen Euro. Der Net Asset Value solle sich auf 29 Euro je Aktie verbessern. Auf Basis der veröffentlichten Neunmonatszahlen erscheine diese Zielvorgabe konservativ.
Beim gestrigen Schlusskurs von 25,32 Euro werde das Unternehmen mit einem Abschlag von knapp 13% auf den für das Jahresende 2007 konservativ geschätzten Net Asset Value bewertet. Gleichzeitig rechne man aber vor dem Hintergrund des positiven gesamtwirtschaftlichen Umfeldes auch mit einer weiter guten Entwicklung des europäischen Büroimmobilienbereichs. Daher erscheine der gegenwärtige Abschlag auf den Net Asset Value nicht gerechtfertigt.
Die Analysten von AC Research empfehlen weiterhin, die Aktien von IVG Immobilien zu akkumulieren. (Analyse vom 27.11.2007) (27.11.2007/ac/a/d)
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|